wer bin ich?

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So - das bin ich, Matthias Weckner, 1972 in Arnstadt - der ältesten Stadt Thüringens - geboren, die meiste Zeit meines Lebens in Meiningen wohnend und seit Juli 2001 in der Hauptstadt tätig und wohnhaft seiend.

Bis ich damit beruflich zu tun bekam, habe ich immer Unmengen meiner Freizeit am Computer verschwendet. Meinen ersten eigenen PC hatte ich schon 1988, gekauft von Westbekannten im Intershop. Einen PC-I von Commodore: Intel 8088 Prozessor mit satten 4.77 MHz, 512k RAM und einem 360 kByte 5¼ Zoll Diskettenlaufwerk. Monitor war natürlich grün-schwarz, Grafikkarte MCGA. Betriebssystem MS-DOS 3.irgendwas auf 2 Disketten. Da war man ständig am Basteln, um Speicher zu sparen oder das letzte bisschen Geschwindigkeit herauszuholen. Oder um per CGA-Emulator Grafik darstellen zu können. Auf der Kiste hab ich auch meine ersten Programmier-Erfahrungen gesammelt, erst mit dem GWBASIC-Interpreter, später dann (hauptsächlich aus Performance-Gründen) mit Assembler, mangels einer Entwicklungsumgebung mit DEBUG. Später hab ich dann noch eine 20MB-Festplatte und eine Maus dazugekriegt. Da wurde das Arbeiten fast komfortabel.

Mit DFÜ hab ich angefangen, als schon 14k4er Modems aktuell und erschwinglich (~140 DM) waren. Dann natürlich erstmal mit FIDO, bzt. FTNs. Bald darauf fing dann das Internet an, sich zu verbreiten. Von Flatrates war damals noch keine Rede, ich war froh dass ich einen Zugang über die Sparkasse bekam, der mich nur 15 DM pro Monat pauschal kostete. Dazu kamen dann allerdings noch die Telefonkosten zum Ortstarif, das waren dann auch jeden Monat zwischen 200 und 300 DM. Allerdings lag das wohl daran, daß ich oft im IRC gechattet hab. Zu der Zeit ist auch meine erste Homepage entstanden, die witzigerweise immer noch online ist.

Da ich mich sehr für Israel interessiere (ich hab schon zu Schulzeiten mal angefangen, hebräisch zu lernen) und gerade nicht so den tollen Job hatte, bin ich Anfang '98 nach Israel, um in einem Kibbutz als Volontär zu arbeiten und nebenher meine Kenntnisse der Landessprache zu verbessern. Geplant hatte ich das für mindestens 6 Monate, Ende offen. Wie lang ich nun wirklich dort war und was ich sonst noch alles in der Zeit erlebt habe, könnt ihr auf meinen Kibbutz- Seiten nachlesen. Ach ja: Hebräisch kann ich trotzdem nur so einigermaßen....

Nach Israel war ich übrigens noch 3 Monate in der Republik Korea, wie Südkorea offiziell heisst. Für diese Reise hatte ich gleich gar keinen Rückflug gebucht, weil ich nicht wusste, ob und wenn ja, wann ich zurückkomme. Nach der Hochzeit bin ich (bzw. sind wir) dann aber doch nach Deutschland zurück.

Was auch kein Fehler war, weil sich kurz danach durch Verkettung glücklicher Umstände unser Umzug nach Berlin und meine Anstellung bei der T-Systems International GmbH ergab, das Hauptbeschäftigungsfeld ist hier Softwareentwicklung: Webentwicklung, Datenbank-Entwicklung, Administration der Systeme (W2k, W2k3, SQL-Server, IIS). Hier macht nicht nur die Arbeit Spass, sondern man hat auch noch so nette Kollegen wie Jürgi (wenn auch manche mit eigenartigem Musikgeschmack ;-)).

Nebenher habe ich auch mal die Ausbilder-Eignungs-Prüfung (kurz: AEVO) abgelegt. Die braucht man, wenn man Azubis zu betreuen hat, Schulungen durchführen will oder als Dozent arbeiten möchte. Als Thema für die Unterweisungsprobe habe ich den "Einbau einer ISDN-Karte" gewählt. Bestanden hab ich die Prüfung mit 82 Punkten, die schriftliche Vorbereitung zur Unterweisungsprobe sollte also i.O. sein. Empfehlung für die Prüfungs-Vorbereitung: bei der schriftlichen hilft nur Lernen, für die Unterweisungsprobe ist es echt hilfreich, wenn man die vorher ein paarmal mit geeigneten 'Opfern' durchspielt: meine Frau kann seitdem auch eine ISDN-Karte einbauen....

So, das soll's erst mal gewesen sein, später kommt sicher noch etwas mehr dazu....

 

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